BVG-Versicherte fordern gemäss AXA-Studie mehr Flexibilität beim Vermögensaufbau

“One size fits it all”? Lebenskonzepte unterscheiden sich und ändern sich im Laufe der Zeit. Deswegen sollte die berufliche Vorsorge – häufig der wichtigste Vermögensteil der Versicherten – laufend an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden können und Mitbestimmung erlauben. Letzteres sowohl hinsichtlich Anlagepolitik, der Finanzierung von Wohneigentum, der Begünstigung von Nachkommen wie auch bezüglich Bezugsform (Rente und/oder Kapital). Dies sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein, sind doch die Versicherten Eigentümer ihrer Pensionskassengelder. Dies wird leider in den laufenden Diskussionen zur Altersreform 2020 oft vergessen. Nach wie vor haben die Versicherten, im Gegensatz zur privaten Vermögensbildung, in der 2. Säule zu geringe Einflussmöglichkeiten. Grössere Freiheitsgrade wie z.B. die Wahl der Anlagestrategie bestehen nur im überobligatorischen Bereich der beruflichen Vorsorge. Die Sammelstiftung PensFlex nutzt die gesetzlichen Möglichkeiten beim steuerprivilegierten Aufbau des Vorsorgevermögens sowie bei der Pensionierungsplanung und hat das Vorsorgereglement entsprechend ausgerichtet.

Dass flexible Lösungen in der breiten Bevölkerung gefragt sind, zeigt auch eine aktuelle Studie von AXA Investment Managers: Viele der Befragten sind zwar grundsätzlich mit dem Schweizer Vorsorgesystem zufrieden, wünschen sich aber mehr Flexibilität in der Gestaltung des Vermögensaufbaus. 28 Prozent der Antwortenden würde lieber auf eine andere Art und Weise für ihr Alter vorsorgen als mit den obligatorischen Einzahlungen in die Pensionskasse. Auch bei der optimalen Auszahlungsform bestehen unterschiedliche Bedürfnisse: Würden die Befragten heute in Pension gehen, würde sich gut die Hälfte für eine Rente entscheiden, etwas mehr als ein Drittel für einen Mix zwischen Rente und Kapital und zehn Prozent für die Auszahlung des gesamten Kapitals.