Mark.HuberZurzeit sollten Obligationen angesichts der tiefen Renditen sowie der Kursrisiken im Portfolio möglichst tief gewichtet werden. Dies ist auch im Vorsorgedepot trotz der strengen BVV2-Vorschriften machbar. Hier mein Musterportfolio: 40% werden in Aktien mit möglichst hohen Dividenden investiert, 10% in Alternativen Anlagen, 20% in Immobilienfonds und lediglich 20% in Obligationen. Maximal 10% können neuerdings in eine Eigenhypothek investiert werden. Dabei handelt es sich um eine vom Gesetzgeber erlaubte Optimierungsmöglichkeit bei der Bewirtschaftung der Vorsorgegelder. Der Schuldzins wird dem Versicherten in Rechnung gestellt und steuerlich als normaler Kredit- bzw. Liegenschaftenaufwand behandelt. Beim Vorsorgedepot des Versicherten fliesst dieser einbezahlte Zins als steuer-freier Ertrag zu. Ausserdem kann die Fremdwährungslimite von 30% ausgeschöpft werden. Wie Dr. Felix Brill, Chefökonom und Partner Wellershoff & Partners Ltd. am Seminar von PensExpert ausführte, könnte sich der Franken nach der Aufgabe der Eurobindung wieder normalisieren. Seiner Meinung nach dürfte der Franken in ein bis zwei Jahren zum Euro wieder gegen 1.20 tendieren. Für den Euro spricht die Tatsache, dass sich die Konjunkturstimmung in der Eurozone hebt und die Wirtschaft scheinbar anzieht. Eurolandaktien sollten davon ebenfalls profitieren.

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